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Archiv bis Juli 2007

Archiv News

   
02.07.2007

Im Teamwettkampf an der EM erreichten wir den vierten Platz. Nachdem Reto Hug als Startläufer seinen Kurztriathlon (300 Schwimmen, 8km Radfahren, 2km Laufen) erfolgreich absolvierte und an zweiter Position übergeben konnte, versuchte ich schon beim Radfahren eine Vorentscheidung herbeizuführen und setzte mich leicht von meinen Konkurrenten ab. Am Ende konnten nochmals zwei Athleten zu mir aufschliessen beim Laufen, bevor ich dem dritten Schweizer, Mike Aigroz, übergab. Dahinter klaffte bereits eine Lücke auf die folgenden Positionen. So konnten wir zu diesem Zeitpunkt gar auf eine Medaille hoffen. Leider ging es dann am Ende doch nicht ganz auf und wir büssten noch etwas ein. Nun gönne ich mir einige lockere Tage, bevor es dann mit dem Aufbau auf die kommenden Wettkämpfe weitergeht. In drei Wochen steht in Kitzbühel der nächste Weltcup an, danach werde ich mich voraussichtlich in der Höhe auf den Saisonhöhepunkt (WM Hamburg und WC Peking) vorbereiten.
02.07.2007

An den EM erreichte das Schweizer Team mit Ruedi leider nur die Ledermedaille (4.).
30.6.2007

Nach einem sehr aktiven Rennen an der EM erreichte ich schlussendlich den 23 Rang und klassierte mich als zweitbester Schweizer hinter Reto Hug, der 15. wurde. Ich bin voll motiviert und mit einigen Ambitionen ins Rennen gestiegen. Schon nach kurzer Zeit auf dem Rad konnte ich zu den Spitzenleuten aufschliessen. Der Parcours war bei zwischenzeitlich starkem Regenfall und einigen 180 Grad Kurven technisch anspruchsvoll. Einige Male versuchte ich mich vom Feld abzusetzen und war wohl bei jeder Attacke dabei, die gestartet wurde. Leider aber ging meine Taktik nicht auf, vor den schnellsten Laufern auf die abschliessende Disziplin zu wechseln. Beim Laufen fehlte mir so die notige Kraft, um noch weiter nach vorne zu kommen, was bei diesen geringen Abstanden auf die unmittelbar vor mir klassieren umso argerlicher ist . Aber wer nichts wagt gewinnt auch nichts, und so kann ich mir nach diesem Rennen nichts vorwerfen. Morgen finden noch die Teamwettkämpfe statt. Zusammen mit Reto Hug und Mike Aigroz werde ich versuchen, doch noch eine Medaille mit nach Hause nehmen zu können...
28.6.2007

Nur noch zwei Tage bis zur EM! Mit einem äusserst stark besetzten Feld wird am Samstag die EM in Kopenhagen über die Bühne gehen. Es wir alles am Start sein mit Rang und Namen in Europa. Mein Ziel sind eine top 20 Klassierung, was mit meiner momentanen Form sicherlich realistisch ist. Und wenn es gut läuft, dann möchte ich mir natürlich bezüglich Rangierung keine Grenze setzen... :-) Am Sonntag finden dann auch noch die Teamwettkämpfe statt. Ich fühle mich gut und freue mich auf die Herausforderung, das 15 grädige Eiswasser und all die anderen erwarteten und unerwarteten Dinge, die auf mich zukommen werden! Verfolge das Rennen live im Internet: http://www.triathlon.org
27.6.2007
24.6.2007
Zweiter Saisonsieg! Anlässlich des Züri Triathlons konnte ich bereits zum zweiten Mal in dieser Saison aufs oberste Treppchen steigen. Auf dieser Strecke bei meinem Heimrennen kenne ich schon fast jeden Kieselstein, da ich zu meiner Unizeit über Mittag häufig am See entlang laufen ging oder morgens jeweils schwer bepackt mit Büchern im Rucksack der Seestrasse entlang fuhr... Nachdem wir das Schwimmen und Radfahren in einer fünfer Spitzengruppe zusammen absolvierten, konnte ich mich durch eine Tempoverschärfung nach rund 2km des abschliessenden 10km Laufs auch von meinem letzten Konkurrenten lösen und so einem ungefährdeten Sieg entgegenlaufen. Vor dem Heimpublikum mit vielen bekannten Gesichtern ist dies natürlich doppelt schön! Ich fühle mich momentan in allen drei Disziplinen stark und freue mich nun besonders auf meinen ersten Saisonhöhepunkt nächstes Wochenende in Kopenhagen (Europameisterschaften). Resultate
21.6.2007

Nach den letzten harten Trainings, in denen ich überzeugende Zeiten erreichte, beginne ich nun langsam aber sicher mit der Erholung für die EM Ende Juni in Kopenhagen. Als letzten Test bestreite ich diesen Samstag in Zürich noch meinen zweiten "Heimtriathlon" (Start um 12.40 bei der Zürcher Landiwiese) und hoffe, nicht nur viele bekannte Gesichter am Strassenrand zu sehen, sondern durch ein entsprechendes Resultat auch einen positiven mentalen Kick mitzunehmen...
16.6.2007

17.6.07 Ledermedaille in Zug! Der im Sprintformat ausgetragene Triathlon 2x (0.3km Schwimmen/ 7.5km Radfahren/ 2km Laufen) fand im Gegensatz zum letzten Jahr mit Blitz, Donner und kräftigen Regengüssen bei besten äusserlichen Bedingungen satt. Für mein "Heimrennen" hatte ich mir einiges vorgenommen, zu gerne hätte ich einmal den berühmten Zuger Kirsch für den ersten Platz mit nach Hause genommen. Im ersten Durchgang konnten wir uns zu viert vom Rest des Feldes absetzten. Die Rennkonstellation war für mich nicht gerade ideal, stand ich doch zwei Athleten (Reto Hug und Jan van Berkel) aus dem selben Team gegenüber, die das dann auch taktisch ausnutzten. Auf dem Rad griffen sie abwechslungsweise an, bis ich die Lücke nicht mehr zu schliessen vermochte. Wollte ich die Chancen auf den Sieg wahren und nicht einfach auf den zweiten Platz spekulieren, so musste ich schauen, dass der Abstand nicht zu gross wurde fürs Laufen und für Tempo sorgen, während sich die Konkurrenten die ganze Zeit an meinem Hinterrad ausruhen konnten und keine Unterstützung boten. Eine etwas frustrierende Situation, die aber glücklicherweise noch nicht so oft vorkommt im Triathlon, im Gegensatz beispielsweise zu den Radfahrern. So fehlte mir dann beim letzten Laufen die Kraft und musste mich mit dem vierten Platzt begnügen. Das Rennen hatte ich aber trotzdem genossen, mit den zahlreichen bekannten Gesichtern, die mich am Strassenrad kräftig anfeuerten. Gäbe es Punkte für den Fanclub, so wäre mir in der Endabrechnung der Kirsch wohl nicht zu nehmen gewesen... ;-) Zug. Zytturm-Triathlon. Kategorie „Pro“. Zweimal 300 m Schwimmen – 7,5 km Radfahren – 2,0 km Laufen. Männer: 1. Reto Hug (Dielsdorf) 45:50. 2. Jan van Berkel (Winkel) 0:02. 3. Aron-Maria Rudolf (Solothurn) 0:07. 4. Ruedi Wild (Samstagern) 0:16. 5. Olivier Eschler (Allmendingen bei Bern) 0:43. 6. Mikaël Aigroz (Château d’Oex) 0:58. 7. Alain Wüthrich (Burgdorf) 1:09. 8. Dominic Burren (Yverdon) 1:14. 9. Lukas Salvisberg (Hasle-Rüegsau) 1:17. 10. Matthais Annaheim (Lostorf) 1:19
14.6.2007

Der Start des Pro Triathlon Races in Zug erfolgt um 18.45 (gerade am See beim Ratshaus). Das Wettkampfformat, 2x (300m Schwimmen, 7.5km Rad fahren und 2km Laufen), alles in kleinen Runden, ist sehr zuschauerfreundlich und bietet die beste Gelegenheit, mal als Zuschauer an einem Triathlon dabei sein zu können. Ich hoffe natürlich, dass ich wie die letzten Jahre auf eine grosse Fangemeinde zählen darf ;-) bis bald...
10.06.2007

ERSTER SIEG
Erster Sieg im 07! Am Sonntag konnte ich hier in Kusadasi/Tuerkei meinen ersten Sieg in einem Europacup feiern. Im Meerschwimmen gelang mir eine gute Leistung und stieg unter den ersten zehn Athleten aus dem Wasser, nur wenige Sekunden hinter der Spitze. Auf der coupierten, harten Radstrecke konnte ich die restlichen Sekunden rasch aufholen, und nach dem ersten Drittel des Radabschnittes waren wir 15 Athleten in der Spitzengruppe, nachdem einige weitere hatten aufschliessen koennen. Nur ging das Rennen erst richtig los, als diverse Athleten ihr Glück in einer Attacke suchten. Als einziger Schweizer, gegenüber den drei Franzosen und fünf Deutschen, die taktisch fuhren und und abwechselnd angriffen, musste ich fast jedes Mal die Lücke selber zufahren, was viel Kraft kostete. Aber ich fühlte mich sehr stark auf dem Rad, so dass ich das Heft selber in die Hand nahm. Zwar konnte ich mich nicht absetzen, aber die Tempoverschärfungen sorgten wohl bei den meisten Athleten schon zu Beginn des abschliessenden Laufes für müde Beine... Zu Beginn hielt ich mich noch etwas zurück, bevor ich nach sechs Kilometern das Tempo nochmals verschärfte und mich von den letzten zwei Konkurrenten lösen konnte. So stand meinem ersten internationalen Sieg in der Elite nichts mehr im Wege, aber ich musste bis im Ziel voll durchlaufen, da sich die nächsten Verfolger partout nicht mit den Ehrenplätzen abfinden wollten.. Jetzt geniesse ich noch die restlichen Tage mit meinem Zimmerkollege Erich Kunz hier an der Riviera bei Kebab, Glace etc., bevor es am Mittwoch in die Schweiz zurückgeht. Nächsten Samstag Abend steht bereits der nächste Wettkampf in Zug an, und langsam aber sicher nähere ich mich wieder meiner Topform, die ich dann an der EM Ende Monat in Kopenhagen ausspielen möchte...

07.06.2007

Nach zwei guten Trainingswochen geht es ab diesem Wochenende wieder weiter mit den Wettkämpfen. In Kusadasi/Türkei werde ich einen Europacup bestreiten, als Aufbau auf die EM, die Ende Juni/Anfangs Juli in Kopenhagen stattfinden wird. Nebst einem positiven Resultat und entsprechender Motivationsspritze erhoffe ich mir dabei vor allem auch wertvolle Trainingshinweise für die kommenden zwei wichtigen Vorbereitungswochen.

27.5.2007

Nach einigen ruhigen Tagen mit der Familie in Italien beim Onkel in der Toskana geht es nun wieder weiter mit dem normalen Training. Zuerst musste ich mal den angestauten Frust über die vergangenen Wettkämpfe verarbeiten und kleinere Verletzungen auskurieren. Anstelle von Weltcuppunkten gab's nämlich nur entweder einen Plastiksack im Rad (Lissabon) oder einen geprellten Oberschenkel sowie eine Rippenquetschung (herrührend von Südafrika, als ein Konkurrent wenige Meter vor der Wechselzone vor mir stürzte), die ich mit nach Hause nahm... Als nächstes Ziel steht nun die EM Ende Juni in Kopenhagen auf dem Programm. Mein grösstes Ziel wird für einmal sein, ohne Zwischenfälle den Wettkampf absolvieren zu können ;-)

27.5.2007

12.5.2007

Leider verlief auch das Weltcuprennen in Richards Bay (Südafrika) für Ruedi Wild nicht nach Wunsch. Ruedi kam mit Reto Hug, der letztlich Siebenter wurde, vom Rad, konnte aber beim Laufen nicht über sich hinaus wachsen. So blieb nur der enttäuschende 44. Rang. Die von Nationalcoach Schuwey erwartete Leistungssteigerung konnte Wild nicht zeigen, obwohl die Form eigentlich gestimmt hätte. "Ruedi muss jetzt unbedingt den Knoten lösen und aus dieser Negativserie ausbrechen", so Schuwey.

06.05.2007
Enttäuschendes Rennen in Lissabon! Zuerst jagten wir während 35km einige Sekunden hinter der grossen Spitzengruppe nach, bis sich dann in der letzten Runde noch ein Papier in meinem Radwechsel verfing und mich zum Anhalten zwang. Zwar konnte ich gleich vor dem Wechsel nochmals den Kontakt zu den hintersten der Gruppe herstellen, war dann aber derart kaputt, dass ich beim Laufen kaum noch ein Bein vor das andere stellen konnte.. 53. Rang.. Da kann es am nächsten Wochenende in Südafrika nur noch besser werden.

03.05.2007

Auch die letzten härteren Trainings vor dem kommenden Wochenende liefen sehr gut, so dass ich morgen Freitag mit gestärktem Selbstvertrauen nach Lissabon reisen werde. Um 15 Uhr Schweizer Zeit erfolgt am Sonntag der Starschuss zum ersten europäischen Weltcup in diesem Jahr. Als zusätzlichen Motivationsschub darf ich heute meine neues Auto von VW in Empfang nehmen, das mir wiederum für ein Jahr zur Verfügung gestellt wird. Ein erdgasbetriebener Touran! Jetzt kann ich nun richtig Gas geben ;-) Mehr zur Vorschau unter swisstriathlon

28.4.2007

Nach einem 10 tägigen, harten Trainingsblock fühle ich mich etwas müde, dafür aber gut in Form für die kommenden Wettkämpfe. Zuerst stand an diesem Wochenende mit dem Luzerner Stadtlauf nochmals ein wettkampfmässiger Test auf dem Programm, den ich mit Rang 3 sehr gut abgeschlossen habe, bevor es dann am kommenden Wochenende in Lissabon mit dem Weltcup weitergeht. Eine Woche später werde ich auch den WC in Richards Bay (Südafrika) bestreiten. Danach werde ich eine Woche den Sport etwas in den Hintergrund stellen und zusammen mit meiner Familie eine Woche Ferien bei meinem Onkel in Italien verbringen. Dolce far niente... Aber zuerst stehen nun noch grosse Aufgaben an, die ich mit vollem Elan in in Angriff nehme!

15.4.2007

Tja, das war er also, der zweite Weltcup der Saison. Mein 25 Rang ist zufriedenstellen, aber ich hatte mir deutlich mehr erhofft. Ich hatte einen guten Start, nach 200 Metern kam ich dann aber in eine üppige Keilerei. Von da an ging's nur noch schlecht voran. Ich fand in einer grossen Radgruppe Unterschlupf und hoffte auf einen Zusammenschluss mit den vorderen rund 20 Leuten. Es blieb aber bei der Hoffnung... Zumindest konnte ich heute meine gute Laufform unter Beweis stellen. Nur wenige waren da schneller. So weiss ich wenigstens, was möglich wäre. Aber hätte und wäre interessiert niemanden! Ich bin aber sicher auf dem richtigen Weg und mein Wettkampf wird schon noch kommen :-) Nun geht es morgen wieder nach Tokyo zurück, wo wir erneut eine Nacht verbringen müssen. Danach fliege ich über Paris in die Schweiz zurück. Nach sechs Wochen weg von zu Hause freue ich mich nun auch auf die Rückkehr und meine Kollegen und Familie zu sehen. Und auch das Wetter in der Schweiz soll ja mittlerweile auf Sommer umgestellt haben. Zumindest was die Bräune betrifft sollte ich den meisten Schweizern nun etwas voraus sein... :-)
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15.4.2007

Deutliche Steigerung am Weltcup in Ishigaki
Am heutigen Weltcup in Japan steigerte sich Ruedi im Vergleich zum letzten Weltcuprennen deutlich. Als zweitbester Schweizer klassierte sich Ruedi auf dem 25. Rang, rund 3.5min hinter dem australischen Sieger Courtney Atkinson. Resultate

14.4.2007

Erste Eindrücke aus Japan! Nach einer anstrengenden Reise von Australien über das japanische Festland sind wir vor 2 Tagen endlich hier auf Ishigaki angekommen. Es gefällt mir sehr gut und ich bin total überrascht von der Schönheit der Natur. Momentan stehen nur noch lockere Trainingseinheiten auf dem Programm. Gestern trainierten mein Zimmer- und Mannschaftskollege Charles Rusterholz und ich im Meer in der Nähe eines Korallenriffs. Schlussendlich bestaunten wir aber mehr die fantastische Unterwasserwelt mit Fischen in allen Farben! Heute absolvierte ich noch die letzten Trainingseinheiten, bevor es dann morgen um die Wurst geht (hier wohl eher Algen oder Reis ;-). Der Start erfolgt erst am späteren Nachmittag, um 15.45 Ortszeit. Der Wettkampf kann Sonntags ab 8.45 Schweizer Zeit live mitverfolgt werden auf www.triathlon.org

11.4.2007

Die Zeit im sonnigen Australien neigt sich langsam dem Ende entgegen. Nachdem ich nochmals eine Woche gut trainieren konnte, nehme ich es nun etwas lockerer mit dem Training, damit ich mich gut erholen kann. So bleibt auch mehr Zeit, um das schöne Strandleben hier zu geniessen, ein Buch zu lesen oder in Ruhe einen Kaffee zu trinken ;-) Morgen geht es dann weiter mit meiner kleinen Weltreise in Richtung Tokyo. Dort werden wir eine Nacht verbringen, bevor wir dann am nächsten Tag weiter in Richtung Ishigaki fliegen (Insel im Pazifik, in der Nähe von Taiwan). Dort findet am nächsten Wochenende bereits der nächste Weltcup statt. Ich fühle mich gut in Form, was auch die Trainingsresultate bestätigen. Jetzt gilt es, diese endlich auch im Wettkampf umsetzten zu können. Der Weltcup kann wiederum live mitverfolgt werden auf www.triathlon.org (ab 7 Uhr Schweizer Zeit am Sonntag morgen). Nun freue ich mich auf fünf Tage Reis (in sämtlichen Variationen ;-) und vor allem auf ein gutes Resultat!

     
31.3.2007
Wochenende in Neuseeland!
Nach meinem Abschneiden in Mooloolaba habe ich mich kurzfristig entschlossen, ein Point Race in Wellington zu absolvieren. Neuseeland liegt ja gerade bei Australien, lächerliche 4 Stunden Flug trennen Brisbane von Wellington.. :-) Für australische Verhältnisse also gerade der Nachbar! Der Triathlon wurde gleichzeitig als Neuseeländische Meisterschaft gewertet, und entsprechend waren auch die besten Kiwis am Start. Das Wettkampfglück war auch dieses Mal nicht gerade mein Verbündeter! Als 10. nach dem Schwimmen mit geringem Rückstand auf die ersten (ca. 20sec) war ich der erste Athlet, der es nicht mehr in die Führungsgruppe schaffte. Stattdessen bummelten wir dann 40km hintendrein, bis ich mit meiner "Chröschergruppe" endlich die Wechselzone erreichte, über drei Minuten hinter der Spitze. Beim Laufen konnte ich dann von Anfang an Gas geben. Dank einer guten Laufleistung konnte ich mich noch bis auf den 6. Platz nach vorne arbeiten und somit auch einige Punkte für die Weltrangliste sammeln.
Mit meiner Leistung bin ich zufrieden. Vor allem bin ich froh und erleichtert, dass die Bauchkrämpfe dieses mal kein Problem mehr waren wie am letzten Wochenende. Und wenn dann in zwei Wochen beim nächsten Weltcup in Ishigaki/Japan endlich mal alles zusammenpasst, ist vieles möglich... Ich hoffe nur, dass das zusätzliche Jahr, das ich dann auf meinem Buckel mitschleppen werde, nicht zu schwer wiegt. Aber das Älterwerden bringt ja auch Vorteile mit sich ... :-)
     
26.3.2007
Enttäuschender Saisonauftakt! Der Start in die Weltcupsaison ist mir leider ziemlich misslungen! Nach einem ansprechenden, aber nicht überragenden Schwimmen war es auf dem Rad wieder mal die alte Geschichte: Als einer der ersten verpasste ich die Hauptgruppe. Bei uns in der Gruppe wurde nach zügigen ersten Kilometern nur noch gebummelt, keiner wollte etwas tun auf dem Rad. Mit rund 3 Minuten Rückstand ging's aufs Laufen, wo ich von Bauchkrämpfen geplagt wurde und im Trainingstempo die 10km absolvieren musste. Ein frustrierendes Rennen! Aber immerhin kann es nur noch besser werden... ;-)
     
19.3.2007

Nach umfangreichen und intensiven zwei Trainingswochen mit bis dreissig Stunden Training, wo ich nochmals an meiner Form feilen konnte, geht es jetzt schon los mit der Vorbereitung auf den Weltcup am kommenden Wochenende. Die Trainingseinheiten werden etwas kürzer, dafür bleibt mehr Zeit für die Erholung, beispielsweise um am Strand ein Buch zu lesen (natürlich immer schön im Schatten der Bäume bzw. Palmen...) Das Sportlerleben hat also schon seine schönen Seiten! Und nach der intensiven Zeit schätze ich diese nun umso mehr! Jetzt muss ich nur noch schauen, dass ich mich am menschenleeren Strand nicht verirre :-)

     
12.3.2007 Kalender aktualisiert >>
     
12.3.2007
Schon seit vier Tagen bin ich nun hier in Australien. Noch für die nächsten fünf Wochen werde ich mich zusammen mit einem Teil der Nati auf die Saison vorbereiten und die ersten zwei Weltcups in Australien und Japan bestreiten. Hier in Caloundra (Sunshine Coast, ca. 80km nördlich von Brisbane) haben wir beste Trainingsbedingungen. Das Meer gleich vor dem Appartement, der 50m Pool einen Katzensprung entfernt, diverse Rad- und Laufrouten, Cafés gegenüber am Strand...
Bei unserer Ankunft hatte es noch geregnet, aber das Wetter wechselt jeweils schnell. Seitdem hatten wir nur noch Sonnenschein und Temperaturen um die 30 Grad. Nur die hohe Luftfeuchtigkeit und die zahlreichen exotischen Vögel, die mich schon Morgens um halb 5 mit ihrem "Krachgezwitscher" aus den Federn holen, machen wir noch etwas zu schaffen... ;-)
     
3.3.2007
Bei garstigen Bedingungen mit Regen und zwischenzeitlichem Sonnenschein fanden heute die Cross Schweizermeisterschaften statt. Der Boden war so tief, dass ich froh war, meine Nagelschuhe gut gebunden zu haben, damit sie nicht im Schlamm stecken blieben... Vier Runden und insgesamt 4km waren zu absolvieren. Für mich als Triathlet eher ein Sprint also. Schon zu Beginn ging dementsprechend die Post ab und ich konnte nicht ganz mithalten mit der Spitze, dazu fehlen wohl noch ein paar harte Lauftrainings. Ich fand aber zunehmend meinen Rhythmus und konnte mich trotz teils starkem Wind nach vorne arbeiten. Am Ende landete ich auf dem 5. Platz bei der Elite, knapp 20 Sekunden hinter einer Medaille. Mit meinem Saisonauftakt in diesem starken Elitefeld bin ich zufrieden. Mit der Gewissheit, auf dem richtigen Weg zu sein, gehts am Montag Richtung Down Under. Und das garstige Wetter werde ich auch hier lassen... Mal schauen, ob ich die Sonnencreme noch finde :-))

Rangliste Cross Schweizermeisterschaft Gettnau 3. März 2007 >>

 
2.3.2007
Das Datum des ersten Weltcups rückt immer näher. Schon in drei Wochen wird in Mooloolaba (Australien) der Auftakt zum Triathlon Weltcup 2007 erfolgen. Um in Form zu kommen und mir langsam aber sicher wieder den nötigen Wettkampfbiss anzueignen, habe ich zusammen mit meinem Lauftrainer Beat Amman (TV Unterstrass) beschlossen, die Cross Schweizermeisterschaften zu bestreiten, welche morgen in der Innerschweiz (Gettnau) stattfinden werden. Dabei werde ich mich mit den Laufspezialisten aus der Schweiz messen und sicherlich ein erstes Feedback bezüglich meiner aktuellen Form erhalten. Nach der Winterzeit freue ich mich, dass nun endlich wieder die ersten Wettkämpfe stattfinden, auch wenn ich mich noch etwas müde fühle vom vielen Training, dass sich dann aber hoffentlich im Verlaufe der Saison auszahlen wird :-)
     
1.3.2007 Aktuelles Interview mit Ruedi auf Swiss Triathlon (News vom 28.2.2007)
     
10.2.2007
Die erste der beiden Prüfungswochen wäre nun also überstanden, und die geringe Schlafmenge hinterlässt langsam seine Spuren... Meine Augen sehen schon fast so aus wie bei den Ostasiaten. Zumindest hätte ich so einen Heimvorteil am Weltcup in Japan! Ich hoffe aber, dass ich ab nächster Woche nicht nur in der Unibücherwelt, sondern auch im Alltag wieder einen klareren Durchblick haben werde :-)
     
3.2.2007
Bevor ich mich dann anfangs März für sechs Wochen in den australischen Sommer absetze, um dort und in Japan die ersten beiden Weltcups der Saison zu bestreiten, steht momentan noch der schulische Aspekt im Vordergrund. In den nächsten beiden Wochen stehen noch die letzten Prüfungen an der Uni an, bevor ich mich dann langsam aber sicher immer mehr aus dem Studentenleben zurückziehen werde... Die Zeit zum Trainieren ist momentan deshalb etwas eingeschränkt, und auch die Erholung leidet etwas. Aber zumindest wird mir dabei nicht langweilig :-))
     
25.1.2007
Ende der Guetzli-Tirggelwochen! Jetzt gilt es, die Vorsätze umzusetzen! Nach einem eher gemütlichen Start im neuen Jahr mit ein paar Tagen Ski- und Schlittelplausch bin ich nun schon fleissig am Trainieren. Vor allem das Schwimmen geniesst momentan Priorität, aber bei dem milden Wetter in den letzten Wochen liess ich mir es natürlich nicht nehmen, mich das eine oder andere Mal draussen aufs Rad zu schwingen. Voller Enthusiasmus absolvierte ich schon (unfreiwillig) meine erste fast fünfstündige Ausfahrt, dachte aber gar nicht dran, dass es im Januar nicht wie im Sommer schon um fünf Uhr nachmittags dunkel wird. Da befand ich mich allerdings noch zuoberst auf dem Albis! Gewöhnlich trete ich nämlich in dieser Jahreszeit nur auf der Rolle in die Pedalen, und nutze diese Zeit jeweils, um die Aktienkurse zu studieren...
30.12.2006
Erste Anzeichen von Schwimmhaut! Das Training ist mittlerweile wieder in vollem Gange. So bin ich in den letzen drei Tagen 30 Kilometer geschwommen und habe dafür gesorgt, dass der Ruf von uns Triathleten beim Schwimmclub Uster-Wallisellen wieder etwas ansteigt. Das Problem ist nur, dass ich nun gar keinen Vorsatz mehr habe fürs neue Jahr. Aber zumindest habe ich noch einen Tag Zeit ;-) In diesem Sinne wünsche ich allen einen guten Rutsch ins 07 und viel Spass beim Herausfinden von neuen Vorsätzen...
     
14.12.2006
Nach der etwas mühsamen ersten Woche läuft das Training nun schon wieder viel besser. Ich fühle mich von Tag zu Tag fitter, gewöhne mich langsam aber sicher wieder an den Sportleralltag. Nur das Schlafen macht mir noch etwas Mühe: ich komme kaum mehr vor Mitternacht ins Bett, bin dafür am Morgen immer todmüde und sehe wie eine Leiche aus. Der trainingsfreie Monat mit häufigem Ausgang etc. hinterlässt also doch noch seine letzten Spuren :-)
     
4.12.2006
Trainingsbeginn! Auf Furcht, dass mich sonst der Klaus im Sack mitnimmt (oder noch schlimmer, dass er keinen Platz für Lebkuchen und Schokolade mehr haben würde), werde ich ab heute das Training wieder aufnehmen, um mich für die kommende Saison vorzubereiten. Bekanntlich entscheidet es sich bereits im Winter, wer dann im Sommer aufs oberste Treppchen klettern kann. Aber jedes Jahr sind die ersten paar Trainingseinheiten ziemlich mühsam und anstrengend. Obwohl ich in der Umgebung umherkrieche, fühle ich mich anschliessend ziemlich platt und mein Puls erreicht Werte, die ich sonst fast nur in harten Trainings erreiche. Also liebe Leute, aller Anfang ist schwer, auch für mich als geübten Sportler, aber Übung macht den Meister! Und schliesslich sind die Winterpneus nur beim Auto notwendig :-)
     
28.11.2006
Die ersten drei Wochen der Trainingspause vergingen wie im Flug. Endlich blieb mir Zeit für Dinge, die sonst eher etwas zu kurz kommen im Alltag. So war ich oft im Ausgang anzutreffen, ging mit Kollegen ein Bier trinken oder unternahm einen Städtetrip wie am letzten Wochenende nach Berlin. Langsam aber sicher kommt das Kribbeln wieder zurück und ich muss mich gar zurückhalten, dass ich noch eine trainingsfreie Woche durchhalten kann :-)
     
19.11.2006 Ruedi im Tagesanzeiger Regional: Sportler als Künstler. Zum Bericht (PDF) >>
     
8.11.2006

Saisonabschluss in Mexiko! Weisser Sandstrand und warme Temperaturen, nicht aber Sonnenschein bildeten die Kulisse bei meinem letzten Weltcup in diesem Jahr. Begleitet von Windböen und sinnflutartigen Regenfällen ging das Rennen über die Bühne. Ich war froh, unter diesen Umständen heil vom Rad steigen zu können und rund 70 Athleten miteinander begaben wir uns auf die abschliessende 10km Laufstrecke, welche die Entscheidung bringen sollte. Dabei wusste ich nicht mal, ob ich die Laufstrecke überhaupt würde durchhalten können, denn eine schmerzhafte Entzündung in der Oberschenkel- bzw. Gesässmuskulatur verhinderten jegliches normales Lauftraining in der Woche vor dem Wettkampf. Zu Beginn hatte ich so auch Mühe, den Rhythmus zu finden, aber zumindest waren die Schmerzen geringer als erwartet. Ich konnte mich in der Folge immer weiter nach vorne kämpfen und landete schlussendlich auf dem 21. Platz in diesem starken Feld. Mit dem Resultat bin ich zufrieden, vor allem angesichts der Umstände.
Da die Saison nun zu Ende war, verbrachte ich die folgenden drei Tage noch in Cancun. Sünnele, Schnorcheln und Ausflüge in diese imposante Landschaft waren angesagt. Und als allgemein interessierter Zeitgenosse interessierte ich mich natürlich auch für die Kultur der Mexikaner/Amerikaner. Besonders ausgeprägt zeigte sich diese vor allem nach Sonnenuntergang ... :-) Olé!!!

     
23.10.2006
Weitere Weltcuppunkte in Alanya! Beim stark besetzten Europacuprennen in der Südtürkei klassierte ich mich auf dem 9 Rang. Ich büsste rund eine Minute auf den Sieger, Sven Riederer, ein. Beim abschliessenden Laufen fühlte ich mich etwas müde vom vielen und harten Training in den letzten Wochen und der Aufholjagd auf dem Rad. So konnte ich (noch) nicht ganz mit den schnellsten mithalten. Zwei Tage nach dem Triathlon fand auch noch ein Schwimmwettkampf über 5km im offenen Meer statt. Eine solche Erfahrung wollte ich mir natürlich nicht entgehen lassen. Mit dem Abschneiden bin ich zufrieden, nur aber spüre ich auch einige Tag danach meine Oberarme kaum mehr... In den nächsten zwei Wochen werde ich mich nun vorwiegend erholen, um für meinen letzten Wettkampf in diesem Jahr, dem Weltcup in Cancun (Mex) nochmals in Bestform zu sein.
     
13.10.2006
Sport meets art. Pinsel anstelle der Laufschuhe! Für einmal etwas anders als gewohnt betätigte ich mich vor rund einer Woche, als wird das Meisterwerk "Nana" von Edward Monet zeichnerisch zu interpretieren hatten.
Die Zeiten, als ich mich als Zeichnungsmaturand mit solchen Malereien auseinandersetzte, liegen zwar schon etwas zurück, aber trotzdem ist mir das Handwerk nicht schwergefallen. Ich war auch umso motivierter, da der Erlös der Versteigerung der Gemälde dem Triathlon-Nachwuchs zu gute kommt. Die Versteigerung der Gemälde findet übrigens am 28. Oktober im Stadtmuseum Winterthur statt. Je nach Ertrag muss ich mir vielleicht überlegen, in Zukunft die Laufschuhe definitiv einzutauschen gegen den Pinsel. Mein Bild sowie alle weiteren Informationen findet ihr unter www.sportmeetsart.ch Viel Spass...
     
11.10.2006
Obwohl in der Schweiz mittlerweile alle Triathlons absolviert sind, ist die internationale Saison noch in vollem Gange. Nächstes Wochenende fliege ich in die Südtürkei, wo am kommenden Mittwoch ein Europacup ausgetragen wird. Ich nutze dieses Rennen, um mich optimal auf den WC in Cancun anfangs November vorbereiten zu können. Als weitere Vorbereitung absolvierte ich vergangenes Wochenedene den Rapperswiler Schlosslauf, wo ich in meiner Kategorie (Männer 1) den ersten Rang belegte. Auch im Training läuft es ausgezeichnet, und umso mehr freue ich mich auf die abschliessenden, wichtigen Wettkämpfe!
     
24.9.2006
5 Rang an der 10km Strassen SM bei den Läufern! Am letzten Wochenende bestritt in in Benken (SG) zum ersten Mal eine Schweizermeisterschaft im Laufen. Sven Riederer und ich hatten uns vorgenommen, den Läufern etwas auf den Zahn zu fühlen, was ich auch gleich umzusetzen versuchte: schon nach 2 km ergriff ich die Initiative und erhöhte den Rhythmus. Ich war ziemlich überrascht, als ich mich daraufhin umdrehte und mir niemand folgte. Eigentlich wollte ich keinen Fluchtversuch starten... Ich zog mein Tempo weiter, aber nach ca. 6km bogen wir auf eine Gegengerade ein, und fortan wehte starker Gegenwind. Alleine ist es ziemlich hart, dem Wind zu trotzen, und ausserdem ist es sehr ermüdend. So schlossen rund zehn Konkurrenten von hinten wieder auf, und nach weiteren Tempoverschärfungen gings auf den letzten Kilometer. Ich war immer noch in der Spitze dabei, aber als der lange Spurt angezogen wurde, konnte ich nicht mehr mithalten. Am Ende klassierte ich mich auf dem guten 5 Rang in der Schweizermeisterschaftswertung, wenige Sekunden hinter dem Sieger, Sven Riederer. Auf den Zahn fühlen ist also noch milde ausgedrückt ;-) ...
     
17.9.2006
Intensive Trainingswochen! Nach den vielen Wettkämpfen, die ich im Sommer bestritten habe, werde ich nun eine längere Trainingsphase absolvieren, um für die abschliessenden Triathlons in der Türkei (Europacup) und vor allem in Mexiko (Weltcup) anfangs November nochmals in Topform zu sein. Dazu werde ich auch einige Stadtläufe bestreiten, unter anderem die Schweizermeisterschaften über 10km auf der Strasse am kommenden Wochenende. Vielleicht können wir dabei sogar einigen Läufern das Leben etwas schwer machen...
     
26.8.2006
3 Platz in Uster! Heute Samstag abend fand der letzte Wettkampf des VW Circuits in Uster statt. Für einmal stand das Wetter nicht auf unserer Seite, denn obwohl sich die Sonne den ganzen Tag über von ihrer besten Seite gezeigt hatte, kamen schon vor dem Wettkampf kräftige Regenschauer auf und verhinderten so ein Zuschauerspektakel. Über die Sprintdistanz, d.h. 2x (300m Schwimmen, 8km Rad fahren und 2km Laufen), im übrigen nicht gerade meine bevorzugte Wettkampflänge,ging es noch um die letzten Punkte für die Gesamtwertung. Nach einer harten Trainingswoche hatte ich auch ziemlich Mühe, den Wettkampfrhythmus zu finden, vor allem beim ersten Durchgang. Danach lief es immer besser und ich konnte mir zum Schluss den guten dritten Rang sichern. Obwohl die Schweizerrennen in diesem Jahr aufgrund meiner vielen Weltcupeinsätze nur Trainingscharakter haben, konnte ich mich in der Endwertung auf dem zweiten Platz klassieren. Das Podest wird ergänzt durch zwei gute Kollegen, Sven Riederer (1.) und Ronnie Schildknecht (3.). Das gemeinsame Feiern verschieben wir noch etwas, denn schliesslich stehen in unmittelbarer Zukunft wichtige Rennen bevor: am nächsten Sonntag findet in Lausanne die WM statt, und obwohl ich momentan nicht auf der Startliste bin, habe ich die Hoffnung noch nicht ganz aufgegeben. Diese stirbt ja bekanntlich zuletzt...
     
21.8.2006
2. Platz an der SM! In Genf erreichte ich dieses Wochenende meinen ersten Podestplatz bei der Elite. Das Rennen wurde gleichzeitig auch als internationaler Triathlon mit starker Beteiligung ausgetragen. Mit einer guten Schwimmleistung kam ich knapp hinter den ersten aus dem Wasser, obwohl mir unterwegs noch der Neoprenanzug aufgerissen wurde. Ärgerlich war nur, dass ich wegen ein paar Sekunden die 6er Spitzengruppe verpasste... Auf der anspruchsvollen Radstrecke kam es dahinter zum grossen Zusammenschluss. Mit einer aktiven Fahrweise versuchte ich einige Male, aus der Gruppe rauszufahren, was mir aber nie entscheidend gelang. Trotzdem hatte ich keine Mühe, mir den 2. Schlussrang in der Schweizermeisterschaft hinter Sven Riederer zu sichern. Es ist natürlich schön, mit zwei Kollegen auf dem Podest zu stehen, und zusammen konnten wir das schon vor einigen Jahren zu unseren glorreichen Juniorenzeiten üben :-) Schade war einzig, dass einige der Schweizer Spitzenathleten nicht am Start waren.
     
13.8.2006
Top 20 am Weltcup in Ungarn! Im stark besetzten Rennen konnte ich mich auf dem 17. Rang klassieren, meiner bisher besten Klassierung im Weltcup. Mit diesem Resultat bin ich zufrieden, auch wenn noch nicht alles optimal gelaufen ist. Die Stimmung in Tiszaujvaros war wie immer fantastisch, viele begeisterte Zuschauer, und auch rund ums Rennen wird Spektakel geboten: riesige Abschlussfete auf dem Hauptplatz mit Rangverkündigung für die zwanzig besten Athleten, Feuerwerk etc. Dass die Äuglein bei der Busabfahrt morgens um halb 5 umso kleiner waren, nahm ich da gerne ich Kauf ;-)
     
10.8.2006
Trainingslager in Yverdon. Seit dem zweiten August bereiten wir uns hier mit der Nati auf die WM in Lausanne von Anfang September vor. Leider ist noch immer unklar, ob ich überhaupt am Start sein kann, denn dies hängt noch von verschiedenen Parametern ab. Trotzdem bin ich sehr motiviert und beispielsweise fast jeden Tag zwei Mal im Wasser. Auch das Umfeld hier lässt keine Wünsche übrig: Optimale Betreuung durch Schwimm- und Lauftrainer, Physiotherapeuten, feines und sportlergerechtes Essen, Thermalbäder für die Erholung etc. So fällt es mir leicht, mich ganz auf den Sport konzentrieren zu können. Trotz all diesen Annehmlichkeiten gilt es aber schon am kommenden Sonntag wieder ernst, wenn in Tiszaujvaros (Ungarn) der letzte Weltcup vor der WM stattfindet. Ich hoffe, meine gute Schwimmform endlich auch im Wettkampf umsetzten zu können und so meinen Teil zur Selektion für die WM beitragen zu können.
     
1.8.2006
Am diesjährigen Nationalfeiertag gab es für mich (zumindest sportlich gesehen) weniger Grund zum Feiern. Am Weltcup in Salford (Manchester) von vergangenem Wochenende konnte ich meine momentan starke Form überhaupt nicht ausspielen. Erneut verlor im schon im Wasser zu viel Zeit, eigentlich hatte ich aber einen guten Start. Aber spätestens bei der ersten Boje war es dann vorbei und ich kam wieder voll in grosse Gerangel. Obwohl ich mich auf dem Rad sehr stark fühlte, konnte unsere Kleingruppe nicht zur Hauptgruppe aufschliessen, denn es wurde schon von den ersten Metern an voll gefahren. Das Laufen absolvierte ich nur noch zu Trainingszwecken und hörte nach rund 6km auf. Ich der Folge werde ich nun viele Wettkämpfe absolvieren und wollte deshalb meine Kräfte nicht noch unnötig verpuffen. Wenn ich in den kommenden Wettkämpfe nun endlich mal dazu kommen werde, meine Form auch im Wettkampf umzusetzen, dann können aber einige gute Resultate erwartet werden...
     
16.7.2006
Schon seit einer Woche bin ich nun hier in St. Moritz im Trainingslager mit meinem Laufclub TV Unterstrass. Zusammen mit meinen Kollegen Sven Riederer, Ronnie Schildknecht, Marc Widmer und Florian Wagner mache ich die Pässe unsicher. Gestern fuhren wir beispielsweise Julier-Albula, rund 110 bergige Kilometer. Und der eine oder andere Spruch vom Kollegen hilft auch, die Anstrengung des harten Trainings zu vergessen. Von Tag zu Tag merke ich, wie es mir besser läuft und ich in Form komme. Anfangs hatte ich noch ziemlich Mühe mit der Höhe, aber mittlerweile habe ich mich gut daran gewöhnt, so dass ich nun auch die ersten intensiven Einheiten absolvieren kann. Der Tagesablauf sieht meistens so aus: Morgens um acht Uhr schwimmen in Pontresina, danach Frühstück. Vor Mittag Abfahrt mit dem Rad und Laufen gegen Abend. 6 Stunden Training am Tag sind so keine Seltenheit. Erschwerend kommt für mich hinzu, dass ich die wenigen Minuten dazwischen und am Abend noch für die Prüfungsvorbereitung der Semesterprüfungen an der Uni nutzen muss. Kein einfaches Unterfangen, wenn einem beim Lernen schon nach fünf Minuten die Augendeckel zufallen!
   
10.7.2006
Dritter Platz in Luxemburg! Nach meinem nicht ganz wunschgemässen Abschneiden in den vergangenen Wettkämpfen entloss ich mich, dieses Wochenende an einem Europacuprennen (ITU Point Race) in Echternach (Lux) teilzunehmen. Die anspruchsvolle Strecke kenne ich aus vergangenen Jahren, als ich dort mit Erfolg meine beiden ersten U23 Europameisterschaften bestritt. Und an solche Orte geht man natürlich immer wieder gerne zurück... Anders als vor Wochenfrist gings dieses Mal schon zu Beginn richtig zur Sache! An Weltcups geht es den Konkurrenten trotz der Rangeleien zumindest noch darum, möglichst schnell zu schwimmen, was ich von denjenigen bei diesem Wettkampf nicht behaupten kann! Nach dem Schwimmen fand ich mich in der ersten Verfolgergruppe hinter den 7 führenden Athleten wieder, und ich musste bei zwischendurch sinnflutartigen Regenfällen kräftig in die Pedalen treten, damit der Rückstand nicht zu gross wurde. Ausser mir schien jedoch nicht mancher Athlet Interesse daran zu haben, auch etwas für die Nachführarbeit zu tun. Gut 90 Sekunden hinter den Führenden ging unsere Gruppe aufs Laufen, und mit der besten Laufzeit konnte ich mich noch auf den dritten Rang vorarbeiten. Dank diesem Resultat komme ich nun in der Weltrangliste einige Plätze nach vorne und es gibt mir auch die nötige Ruhe, mich in den nächsten zwei Wochen im Engadin gezielt auf die zweite Saisonhälfte vorbereiten zu können.
   
3.7.2006
Ich freute mich besonders, dieses Wochenende mal wieder an meinem Heimrennen in Zürich teilnehmen zu können, nachdem es in den letzten Jahren immer gleichzeitig mit der U23 EM stattgefunden hat. Im Vergleich zu den Weltcups lief der Schwimmstart sehr ruhig ab, praktisch keine Rangeleine und dergleichen. An dritter Stelle wechselte ich mit kleinem Rückstand aufs Rad und wollte möglichst schnell die Lücke nach vorne schliessen. Aber spätestens da merkte ich, dass Zürich bereits mein 5ter Wettkampf in Folge war und sich dementsprechend auch eine gewisse Müdigkeit bemerkbar machte. So wechselte ich als dritter auf die Laufstrecke, mit einem Rückstand von rund 2 Minuten auf das Führungsduo, bestehend aus Reto Hug und einem Amerikaner, dafür auch mit einem sicheren Abstand auf die hinter mir liegenden Konkurrenten. Ich stellte mich auf einen ruhigen und kräfteschonenden Lauf ein, denn die Positionen schienen bezogen zu sein. Aber weit gefehlt! Im riesigen Durcheinander mit all den verschiedenen Kategorien und Zuschauern waren wohl einige Streckenposten zu fest abgelenkt, dass sie nicht einmal merkten, dass ich an ihnen vorbeirannte, ohne dass sie mich ihrer Aufgabe entsprechend in die richtige Richtung gewiesen hätten... Das Missgeschick bemerkte ich erste einige hundert Meter später, doch beim besten Willen hätte ich nicht gewusst, wo ich falsch gelaufen wäre, so wenig klar war die Strecke markiert. So irrte ich umher, bis ich einige Minuten später wieder auf die Strecke zurückfand und verärgert das Rennen auf dem 7ten Rang liegend erneut in Angriff nahm. So etwas ist mir seit meinen Triathlonanfängen vor rund 15 Jahren noch nie passiert! Die anderen Konkurrenten hatten Glück, dass ich falsch gelaufen war, denn nun wurde reagiert, indem an der heiklen Stelle Absperrgitter und -bänder hingestellt wurden... Am Ende reichte es noch zum vierten Platz. Aber wie sich einige Stunden später herausstellte, war dies zu langsam, um noch preisgeldberechtigt zu sein, denn ich verlor mit meinem OL mehr als 5% auf die Siegerzeit...Aber natürlich ist der Athlet dafür verantwortlich, dass er die Strecke genaustens kennt. Deshalb werde ich in Zürich das nächste Mal einen Streckenplan mit aufs Laufen nehmen :-) ! Mit der Gewissheit, nun das Pech für die ganze Saison eingezogen zu haben, bin ich aber trotzdem zuversichtlich für die zweite Saisonhälfte, wo die wichtigen Wettkämpfe stattfinden werden. >> Fotos
     
26.6.2006
Nach 3 Tagen gespickt voll mit Triathlonaktivitäten gingen die Europameisterschaften in Autun (F) mit aus Schweizer Sicht doch noch erfreulichem Ergebnis zu ende. In den Teamwettkämpfen konnten die ersehnten Medaillen doch noch abgeräumt werden, nachdem es in der Einzelwertung nicht gerade die erhofften Resultate gegeben hat. Auch mir lief es nicht gut, und mit meinem 33. Rang (drittbester Schweizer) bin ich alles andere als zufrieden. Nicht das erste Mal in diesem Jahr habe ich eine gute Klassierung bereits im Schwimmen vergeben, wo ich zu viel Zeit auf die Schnellsten eingebüsst hatte und also Folge davon nicht in der Spitzengruppe war. Auch auf einer solch coupierten Radstrecke wie dieser war es nicht möglich, wieder an die Spitze vorzufahren im Rennverlauf. Und wenn ich dann an 40 Position liegend aufs Laufen wechsle, ist das natürlich nicht dasselbe, wie wenn es um die Wurst geht. Aber trotzdem wollte ich noch eine respektable Laufleistung zeigen und überholte noch einige Athleten, zum Teil mit klangvollen Namen. Die Hitze und das Streckenprofil hatten für eine harte Selektion gesorgt und einige Favoriten als Opfer gefordert... Ärgerlich für mich ist vor allem, dass ich wegen der Rennkonstellation meine gute Form nicht umsetzen konnte, denn von daher wäre einiges mehr dringelegen!
Schon am nächsten Samstag werde ich in Zürich, meinem zweiten Heimrennen in dieser Saison, wieder an den Start gehen (Startzeit um 12.40 bei der Landiwiese in Zürich Wollishofen). Die beste Art, ein enttäuschendes Abschneiden zu verarbeiten ist wohl immer noch ein umso besseres Resultat am nächsten Wettkampf :-)
     
19.6.2006

Nachnomination für Triathlon EM Autun (FRA)!!!

Photo by Lara Toffolon

Gestern Abend erhielt ich folgende Mitteilung: Swiss Triathlon erhielt einen sechsten Startplatz, für den Ruedi Wild nachträglich nominiert wurde.

Gemäss Mitteilung der Europäischen Triathlon Union (ETU) von heute erhalten die Nationen, denen fünf EM-Startplätze zugeteilt waren, das Recht einen weiteren Athleten am kommenden Wochenende an die Europameisterschaften nach Autun zu schicken. Swiss Triathlon Elitesport nominierte daher nach Sven Riederer, Reto Hug, Mike Aigroz, Sébastien Gacond und Olivier Marceau nun auch Ruedi Wild.

     
18.6.2006

2. Platz am Pro Rennen in Zug! Nach einer Woche der Ungewissheit über mein aktuelles Leistungsvermögen erhielt ich heute mit diesem Resultat die Gewissheit, dass meine Krankheit, die ich letztes Wochenend eingefangen hatte, weitgehend überstanden ist, obwohl ich immer noch etwas unter dem Gewichtsverlust von 2 Kilogramm leide. Nach dem Schwimmen im welligen Zugersee waren alle Hauptkonkurrenten immer noch zusammen, als zu Beginn der Radstrecke Olivier Marceau, mein direkter Konkurrent um den letzten noch verbleibenden EM Platz, die Initiative übernahm mit einem Angriff. Als ich sah, dass niemand folgte, musste ich selber reagierten, denn ich durfte ihn ja nicht ziehen lassen. Zusammen fuhren wir so auf der Radstrecke einen Vorsprung von rund 30 Sekunden auf die übrigen Konkurrenten wie Sven Riederer oder Reto Hug heraus, der für die verbleibenden 2km Laufstrecke ausreichen sollte. Mit einem schnellen Beginn wollte ich eine frühe Entscheidung, büsste diesen aber nach rund einem Kilometer, als mich Oli wieder einholte und ich ihm kurz später nicht mehr folgen konnte. Zwar versuchte ich, nochmals all meine Reserven zu mobilisieren (die ich aber wohl noch nicht wieder zu 100% aufbauen konnte in dieser Woche), kam aber nur noch bis auf 5 Sekunden an ihn heran, die schliesslich über den letzten EM Platz entschieden. Mit dem 2 Schlussrang bin ich zufrieden, und noch vor wenigen Tagen hätte ich nicht mal gewagt, daran zu denken. Es war auch sehr schön, dass ich am Heimrennen auf eine solch grossartige Unterstützung meiner zahlreichen Fans zählen durfte. Nach etwas harzigem und unglücklichen Saisonbeginn hoffe ich, dass dieses Resultat nun der Auftakt zu weiteren erfolgreichen Wettkämpfen sein wird!

Zug. Zytturm-Triathlon (300m Schwimmen – 7,5km Radfahren – 2km Laufen)
VW-circuit "pro" Männer
1. Olivier Marceau (F-Vallauris) 22.05,1
2. Ruedi Wild (Samstagern) 5,9 zurück
3. Sven Riederer (Zürich) 12,4
4. Reto Hug (Dielsdorf) 18,7
5. Mikaël Aigroz (Château-d’Oex) 23,5.
6. Aron-Maria Rudolf (Solothurn) 25,3
7. Paul Mackay (Arlesheim) 34,6
8. Robert Mc Laren (Meyrin) 37,9
9. Jan van Berkel (Winkel) 43,5
10. Marc Widmer (St. Gallen) 47,0

weitere Infos unter www.trisuisse.ch unter News

     
15.6.2006 Neue Berichte für Gönner im Gönnerbereich >>
  • Beginn der Wettkampfpsaison
  • Weltcups EM Quali
     
14.6.2006
Enttäuschung in Südafrika!
Auch der letzte Weltcup vom vergangenen Wochenende in Südafrika ist mir leider nicht wunschgemäss gelaufen. Nach einer schwachen Schwimmleistung, wobei ich schon nach 200m von der Hauptgruppe abreissen lassen musste, fühlte ich mich auch auf dem Rad nicht besser und konnte froh sein, überhaupt im Windschatten folgen zu können. Total entkräftet und ratlos gab ich nach 30 km das Rennen auf. Spätestens einige Stunden nach dem Rennen, als mir total übel wurde, mein Magen rebellierte und ich mich übergeben musste, wurde die Leistung erklärbar. Ich hoffe, mich nun so schnell als möglich wieder erholen zu können, damit ich am kommenden Samstag Abend in Zug im Vollbesitz meiner Kräfte noch um den letzten verbleibenden EM Platz kämpfen kann
     
6.6.2006
Enttäuschung in Madrid! Leider verlief dieser äusserst stark besetzte Weltcup überhaupt nicht nach meinen Vorstellungen... Nach einer mittelmässigen Schwimmleistung und einem Missgeschick in der Wechselzone verpasste ich die grosse Radgruppe mit rund 40 Athleten um wenige Sekunden. Da sich auch zwei direkte (Schweizer) Konkurrenten um einen EM Platz in der vorderen Gruppen befanden, musste ich alles unternehmen, um nach vorne zu fahren. Zu zweit rissen wir aus unserer Gruppe aus und versuchten den Anschluss nach vorne herzustellen, aber gegen ein harmonierendes Feld waren wir chancenlos. Nach vierzig harten Radkilometern und einem Rückstand von über drei Minuten war der Zug an die EM definitiv abgefaren. Noch liess ich den Kopf nicht hängen, denn schon oft habe ich erlebt, was auf den abschliessenden zehn Kilometern noch alles passieren kann. Aber diesmal blieb alles beim alten und ich verpasste die angestrebte EM Qualifikation mit dem enttäuschenden 46 Rang. Besonders ärgert mich aber, dass es in dieser Rennkonstellation nicht möglich war, meine gute Form in ein dementsprechendes Resultat umzumünzen. Gelegenheit dazu bietet sich bereits am nächsten Wochenende, da in Südafrika (Richards Bay) bereits der nächste Weltcup stattfindet. Und irgendwann gleicht sich das bisher fehlende Wettkampfglück dann schon noch aus!
Auch für die EM Quali bleibt mir noch eine letzte Möglichkeit, denn der letzte Startplatz der Schweiz wird am Sprint Triathlon in Zug vergeben. Dort muss ich mich gegen den Olympiaachten Olivier Marceau und den SM dritten Didier Brocard durchsetzten. Aber ich hoffe, dass ich an meinem Heimrennen von meinen treuen Fans tatkräftig unterstützt werde und so die Situation doch noch zu meinen Gunsten wenden kann. Für Spektakel wird am Samstag, 17 Juni, ab 19 Uhr beim Zuger Ratsgebäude auf jeden Fall gesorgt sein!
     
29.5.2006
Wiederum liegt eine sehr harte Trainingswoche hinter mir. Es galt, fit zu werden für den anstehenden Wettkampfblock, wobei ich nun an 5 hintereinanderliegenden Wochenenden die Möglichkeit haben werde, meine Form unter Beweis zu stellen. Der Beginn wird der WC in Madrid sein am nächsten Wochenende, wo es nebst um Weltcuppunkte auch um die Qualifikation für die EM geht. Ich fühle mich gut in Form und freue mich darauf, meine Fortschritte auf im Wettkampf umsetzten zu können!
     
16.5.2006
Kaum zu Hause von Mexiko ging mein Zigeunerleben auch schon wieder weiter. So verbrachte ich gerade mal 3 der vergangenen 8 Nächte im eigenen Bett und hatte neben Vorträgen, Familienfesten etc. nicht mal Zeit, euch über mein Abschneiden am ersten Weltcup zu informieren, was ich aber an dieser Stelle nun nachholen möchte... Am Ende des heissen Tages mit Temperaturen von weit über 30 resultierte der 21 Rang. Auf den ersten Blick sicher nicht gerade das Spitzenresultat, das ich mir erhofft habe. Aber die Trauben hängen halt schon im Frühling hoch an den Bäumen in einem solchen Weltklassefeld.. (Aber geerntet wird ja bei uns bekanntlich erst im Herbst :-) Ich hatte einen guten Beginn beim Schwimmen, musste meinem hohen Anfangstempo allerdings etwas Tribut zahlen auf dem zweiten Teil der Schwimmstrecke. Auf dem Rad konnte ich mich mit aktiver Fahrweise in die erste Verfolgergruppe vorarbeiten, wo sich auch alle Favoriten (Olympiasieger, Weltmeister, Europameister etc. ) befanden. Verschiedene Male attackierte ich, doch leider kam ich nie entscheidend weg. Aber wer nichts wagt gewinnt auch nichts... Unsere Gruppe wechselte rund 2.5 Minuten hinter der 10 köpfigen Spitzengruppe mit den stärksten Schwimmern auf die Laufstrecke. Kurz vor der Wechselzone gab es aber noch einen Sturz im vordersten Teil unserer Gruppe. Ich ging glücklicherweise nicht zu Boden, musste aber voll abbremsen weil ich unmittelbar hinter den Stürzenden war. So verliess ich schlussendlich die Wechselzone ohne eigenes Verschulden mit einer halben Minute Rückstand und lief in der Folge praktisch die ganze Laufstrecke alleine, ständig am Überholen. Anfangs hatte ich noch schwere Beine von meinem Veloeffort, aber auf den zweiten 5km konnte ich nochmals das Tempo steigern und weitere Konkurrenten einholen. So bin ich mit meinem ersten Triathlon in dieser Saison trotzdem einigermassen zufrieden und bin zuversichtlich für die kommenden Weltcups im Juni in Madrid und Südafrika. Und wenn ich mich dabei wie dieses Mal jedesmal um fast 100 Plätze in der Weltrangliste nach vorne arbeite (von Rang 230 auf Rang 140), dann geht es nicht mehr lange, bis ich ganz an der Spitze bin ... :-)
     
30. April 2006
2. Platz am Luzerner Stadtlauf!
Zum Ende einer sehr harten Trainingswoche mit Radkriterium, Bahntrainings etc absolvierte ich gestern noch eine wettkampfmässige Trainingseinheit anlässlich des Luzerner Stadlaufs. Bei Dauerregen fiel um acht Uhr abends der Startschuss zu meinem ersten Wettkampf in diesem Jahr. Schnell fand ich den Rhythmus und hatte schon bald das Gefühl, das Tempo würde zu langsam an der Spitze. Nach gut 2km der rund 6km langen Strecke attackierte ich und war schnell ein paar Sekunden voraus, büsste diesen Effort aber auf der zweiten Hälfte des Rennens. Die Beine wurden immer schwerer und ein weiterer Konkurrent konnte aufschliessen. Ihn musste ich am Ende auch ziehen lassen, aber mit dem Resultat bin ich trotzdem zufrieden. Es zeigt mir, dass ich trotz grosser Trainingsbelastung immer noch im Stande bin, einen guten Wettkampf zu absolvieren. Und für den Weltcup am nächsten Sonntag in Mexiko werde ich mich wohl schon noch etwas ausruhen können unter den Palmen... :-)
     
29. April 2006

Die Fotos von Südafrika und Montpellier sind endlich online! (Die Webmasterin entschuldigt sich für die grosse Verspätung! :-))

     
25. April 2006 Gönner-Bereich updated: siehe auch Infos zu Apéro mit Vortrag am 10. Mai >>
     
23. April 2006
Vor lauter Uni komme ich kaum mehr dazu, die Page auf dem Aktuellen zu halten! Die zwei Wochen Verspätung, die ich mir mit dem Trainingslager in Südfrankreich eingehandelt haben, hinterlassen also doch ein wenig Spuren. In den letzten Tagen musste ich ausserdem all die Berge von administrativen Dingen abbauen, die sich über gut zwei Monate angesammelt haben, in denen ich im Ausland unterwegs war. Aber nun habe ich den Kopf langsam aber sicher wieder frei für das Wesentliche. Dies ist auch nötig, denn schon in gut acht Tagen fliege ich an meinen ersten Wettkampf in diesem Jahr, gleich ein Weltcup, der in Mexiko stattfindet. Dort werde ich alles versuchen, damit mir ein guter Einstieg in diese Saison gelingt. Vor dem ersten Wettkampf bin ich natürlich jeweils besonders gespannt, denn es liegt doch schon ein paar Monate her, seit ich das letzte Mal einen Triathlon absolvierte. Aber die Reihenfolge Schwimmen-Rad-Laufen ist ja zum Glück immer noch die gleiche .. :-)
     
20. März 2006
Endlich habe ich nun ein wenig mehr Zeit für die noch angenehmeren Dinge als das Training im Leben: Käffele, fein Essen, Tourist spielen etc. Allerdings merke ich die vergangenen drei Woche doch ziemlich stark in den Knochen. Die andauernde Müdigkeit erinnert mich ständig daran... Hier von Stellenbosch aus unternehmen wir Tagesausflüg in verschiedenste Gegenden. Und obwohl ich eingentlich gerne noch die weltberühmte Garden Route gemacht hätte, bleiben wir wohl die letzten Tage trotzdem noch hier in Stellenbosch. Schliesslich gibt es hier noch einige schöne Cafés, die wir noch nicht besucht haben, und wie im Training gibt es keine halben Sachen ... :-)
     
16. März 2006
Trainingslager Südafrika bald zu Ende! Mittlerweile bleiben nur noch wenige Tage bis zum Abflug. Am nächsten Samstag werden meine Natikollegen bereits in dei Schweiz zurückfliegen, während ich das Glück habe, noch eine Woche anhängen zu dürfen. Allerdings werde ich dann etwas weniger trainieren, dafür etwas mehr den anderen Dingen zuwenden: Ausflug ans Kap der Guten Hoffnung, Pinguinstrand, Shopping und nicht zuletzt Weindegustation steht auf dem Programm. Drei Wochen intensives Trainingslager zehren nämlich schon etwas an den Kräften, auch wenn ich mich immer noch ziemlich fit fühle.
Das Radrennen vom letzten Sonntag war eine tolle Erfahrung, auch wenn der Start sprichwörtlich in die Hosen ging. Ich startete in einer falschen Startgruppe, dass heisst eigentlich startete ich eine Minute später als der (vermeintliche) Pulk (Morgens um halb sieben sind halt noch nicht alle 7 Sinne ganz wach, dazu wussten auch die Startleute aufgrund meiner speziellen Nummer, die wir ja kurzfristig vom Veranstalter bekamen, nicht, wo ich mich einzureihen hatte in den diversen Startfeldern, die im Intervall von 5min nacheinander starteten) Der Fernsehtöff hatte dabei etwas erbarmen und führte mich in seinem Windschatten in das Feld zurück. Dabei stellte sich heraus, dass dieses nur aus Tandemvelos bestand... Bergauf weitaus überlegen, konnte ich ihnen dafür in der Abfahrt nicht mal im Windschatten folgen! Die ersten 60 der gut 120 Kilometer war ich so meistens alleine unterwegs, bis dann von hinten endlich eine Gruppe "normaler" Radfahrer zu mir aufschloss, mit denen ich dann das Rennen auch beendete. Aber die Stimmung entlang der Strecke, und dies schon morgens um sieben, war wirklich einmalig! Überall in den diversen Dörfern, die wir passierten, standen Leute mit Guggenmusik, afrikanischen Trommeln oder sogar Schweizer Glocken am Strassenrand. Einfach fantastisch!
     
11. März 2006

Fotos vom Trainingslager in Stellenbosch online! >>

     
9. März 2006
Jetzt sind wir also schon zwei Wochen hier in Stellenbosch. Da ich die erste Woche etwas dosiert angegangen bin (wenn man das bei 33 Stunden Training sagen kann) fühle ich mich immer noch super und bin top motiviert. Ich fühle richtiggehend, wie ich jeden Tag besser in Form komme. Morgen ist dann auch der zweite Ruhetag angesagt, und ich werde zusammen mit den Natikollegen eine Safari machen, worauf ich mich natürlich freue. Wenn ich so viel trainiere, dann bin ich jeweils froh, wenn ich an einem Tag in der Woche etwas anderes unternehmen kann und auch etwas mehr vom Land, der Kultur und den Leuten mitbekomme.
Am nächsten Sonntag werde ich dann kurzentschlossen bereits den ersten Wettkampf in diesem Jahr bestreiten: Hier in Kapstadt findet nämlich das grösste Radrennen auf der Welt statt mit rund 40`000 (!!!) Teilnehmern. Und eine solche Gelegenheit lasse ich mir natürlich nicht entgehen.. Ich glaube, ich starte so in der dritten Welle, also ungefähr Position 2000. Und mein Ziel wird sein, vielleicht den einen oder anderen noch überholen zu können :-) und dabei natürlich diese tolle Stimmung zu geniessen.
     
28. Februar 2006
Endlich Sommer! Seit drei Tagen nun sind wir also hier in Südafrika im Trainingslager. Der erste Eindruck, den ich von unserem Trainingsort Stellenbosch habe, ist sehr positiv. Überall gibt es Cafés, wo wir uns jeweils einen kurzen Halt gönnen nach dem Training. Auch Schwimmbad (sowohl ein 33.3m Aussenbecken als auch ein 25m Hallenbad), Laufbahn und Kraftraum sind in nächster Umgebung von unserem Hotel. Wir haben auch schon längere Ausfahrten auf dem Rad gemacht in die zum Teil recht hügelige Umgebung gemacht (natürlich in kurzen Hosen :-) und dabei sogar Zebras und Affen gesehen.
Das Wetter hat sich noch nicht von seiner besten Seite gezeigt, es ist häufig bewölkt. Aber ich bin froh, dass es noch nicht allzu heiss ist. Der Temperaturunterschied von den 0 Grad in der Schweiz zu den 25 Grad hier ist so schon genug gross. Und schliesslich kursieren bei uns Gerüchte, dass es in der Schweiz wieder schneien soll..
     
6. März 2006 Kalender aktualisiert! >>
     
21. Februar 2006
Der Winter neigt sich langsam dem Ende entgegen! Heute habe ich zum Radfahren das erste Mal seit langem wieder die warme Stube verlassen und bin draussen in der Sonne radeln gegangen. Das heisst, eigentlich unternahm ich schon letzte Woche einen ersten Anlauf, der aber spätestens kurz vor Zürich jäh endete, als ich von einer Wolkenfront erfasst wurde und durchnässt bis auf die Knochen schleunigst umkehrte, um bei Temperaturen von knapp über null grad nicht vollständig zu erfrieren. Ohne meinen Trainingskameraden Marc Widmer währe ich wohl in den Zug eingestiegen, aber ich liess mir (fast) nichts anmerken. So hat er immer noch das Gefühl, dass ich der Härteste bin :-) (gell Marc?)
Zu Hause dauerte es rund 15 Minuten, bis ich alleine die Radschuhe ausziehen konnte, so kalt waren meine Finger!
Aber diese Zeiten gehören nun endgültig der Vergangenheit an. Am nächsten Freitag werde ich mit der Nati in Trainingslager nach Südafrika fliegen, um mich auf die kommende Saison vorzubereiten. Ich freue mich natürlich sehr, mich unter perfekten Bedingungen in den nächsten Wochen voll dem Training widmen zu können, nachdem ich mir in den vergangenen Wochen etwas zu häufig die Zeit mit Coase und seinen vielen (häufig Möchtegern-) "ökonomischen Gefolgsleuten"um die Ohren schlagen musste ;-) Mit vorsommerlichen Grüssen, Ruedi
     
12. Januar 2006
Nach den etwas ruhigeren Weihnachtstagen geht es jetzt wieder umso mehr zur Sache! Diese Woche stehen schon wieder Uniprüfungen an, dazu laufen auch die Vorbereitungen auf die kommende Saison auf Hochtouren: Letzte Woche fanden die Medical Days des Triathlonverbandes auf dem Programm, wo wir auf Herz und Lunge untersucht wurden. Die drei Tage in Magglingen waren voll von Programm, aber auch das Soziale fand seinen Platz. Das ich dabei noch zum Alphornkönig gekrönt wurde, war dann wohl eher dem Zufall zu verdanken (mehr infos unter Trisuisse). Letzten Freitag war ich dann noch auf der Radbahn in Aigle, wo wir wie die Bahnfahrer am Sechstagerennen unsere Runden drehten und Material testeten. Dabei wurden wir von einem italienischen Velo"guru" noch genau vermessen und unsere Position auf dem Rad dementsprechend angepasst. Dieses Jahr werde ich also nur so die Hügel hinauffliegen... :-)
Wie ihr seht, die Guezli und Tirggel Wochen sind endgültig vorbei!
     
2005
16. Dezember 2005
Letze Prüfungen vor den Ferien! Nicht nur im Sport muss ich mich ständig beweisen, sondern auch an der Uni wird mir nichts geschenkt! Gestern hatte ich bereits wieder Prüfungen, und folgedessen waren die Tage mit Sport und Lernen wieder vollständig ausgenutzt. Aber dafür kann ich die Weihnachtszeit nun in vollen Zügen geniessen. In den nächsten zwei Wochen werde ich nicht sonderlich viel trainieren (sogenannte Mailänderli-Tirggel Wochen, wie ich es gestern Sven Riederer im Training beschrieben habe), dafür aber einige Tage in den Bergen verbringen mit Skifahren und allem was dazugehört..
     
4. Dezember 2005
Training in vollem Gange! Es läuft immer besser, und der Körper hat sich langsam aber sicher wieder an die sportlichen und universitären (Kaffee!) Belastungen gewöhnt. Auch Alternativsportarten stehen momentan auf dem Programm.
So war ich oft Tennis spielen in den vergangenen Wochen. Denn schliesslich muss ich mich ja auch bereits ein wenig auf meine "after Triathlon Karriere"
vorbereiten :-)
PS: Passt gut auf am Abend des 6 Dezembers! Ein neuer, äusserst strenger Samichlaus Novize soll dieses Jahr unterwegs sein ..
     
12. November 2005

Nun bin ich schon seit gut 3 Wochen wieder im Training. Nach harzigem Beginn läuft es nun immer besser, und das schöne Wetter in der Höhe kommt mir dabei natürlich entgegen. So absolvierte ich mit meinen Trainingskollegen Roger Fischlin und Marc Widmer einige Biketouren. Ich Gegensatz zum Frühling habe ich nun auch Zeit, dazwischen einen kurzen (oder auch längeren...) Halt einzulegen, um an der Piazza Grande in Einsiedlen bei strahlendem Sonnenschein einen Kaffe mit Kuchen zu geniesse :-)

     
6. November 2005

Gönnerbereich updated: neuer Bericht und Bilder! >>

     
28. September 2005 Saisonabschluss: irgendwie war am Ende etwas der Wurm drin. Nachdem in Japan und China der Magen rebelliert hat, hat mir am vergangenen Sonntag an der Duathlon WM die Gesundheit erneut einen Strich durch die Rechnung gemacht.
Die Woche vor dem Wettkampf war ich stark erkaeltet, war jeweils schon nach 20 Minuten lockerem Dauerlauf total erschoepft. Ich versuchte alles, um noch rechtzeitig "gesund" zu werden, und am Tag vor dem Wettkampf konnte ich erstmals wieder normal trainieren. Doch im Wettkampf merkte ich schon nach wenigen Minuten, dass der Virus noch nicht ueberwunden war: Ich hatte keine Chance mitzulaufen, trotzdem setzte ich den Wettkampf nach den ersten 10km Laufen fort, in der Hoffnung, auf den 40km anspruchsvollen Radkilometern zulegen zu koennen, wenn sich der Koerper erst einmal an die Anstrengung gewoehnt hat. Aber es war hoffnungslos! Ich kriegte kaum Luft, und auch der Husten setzte wieder ein, so dass ich schweren Herzens den letzten Wettkampf dieser Saison aufgeben musste, um die Gesundheit nicht noch weiter strapazieren zu muessen. Dafuer sprang Sven Schelling in die Bresche und wurde in ueberzeugender Manier U23 Weltmeister! Herzliche Gratuliation!
Ich geniesse nun noch 4 Tage hier in Sydney, bevor ich ueber Tokyo nach Hause
fliege: Bondi Beach, Harbour Beach, Darling Harbour etc stehen auf dem Programm, ganz bestimmt aber kein Training! Dafuer habe ich nun am Morgen Zeit, um am Strand in der Sonne einen richtig fetten Muffin mit einem Milkshake zu geniessen und mich auf den bevorstehenden Tag zu freuen. Das Sportlerleben hat eben auch seine angenehmen Seiten ... :-)
     
18. September 2005
Enttauschung in China! Leider konnte ich am Weltcup nicht an die vergangenen Resultate anknuepfen.
Beim Schwimmen hatte ich das Gefuehl, ich wuerde mich nicht schlecht halten und kam unter anderem mit Sven Riederer und Olivier Marceau aus dem Wasser.
Bildet sich meinstens eine groessere Spitzengruppe auf dem Rad, war dies diesmal nicht der Fall und wir verloren kontinuierlich Zeit auf die Schnellsten.
Beim Laufen war es dann endgueltig geschehen: Mein Magen begann zu rumoren und ich bekam Verdauungsprobleme, dass ich mehrere ungeplante Zwischenstopps in den Bueschen absolvieren musste, um einem menschlichen Beduerfnis Rechnung zu tragen...
Ich wollte einfach noch finishen und Erfahrungen auf dem zuekuenftigen Olympiakurs sammeln. Die Athmosphaere war toll, es wurden sogar hunderte von Blumen zur Dekoration fuer den Wettkampf herangeschafft, der Asphalt neu geteert und einige hundert Leute in Bussen herangepfercht, um eine wuerdige TV Ambience zu generieren!
Fuer Enttauschung bleibt keine Zeit, denn schon heute fliege ich via Tokyo nach Syney, wo in Newcastle am naechsten Sonntag die Duathlon WM stattfindet, zugleich mein letzter Wettkampf in dieser Saison. Das beste sollte man sich ja schliesslich bis zum Ende aufsparen!
   
     
12. September 2005
Heute sind wir von Japan nach China geflogen. Und mit uns wohl auch der Taifoon, der in den nächsten Stunden hier erwartet wird...
Aber sonst ist alles bestens hier. ich bin total positiv überrascht von China! wir befinden uns hier rund 30km nördlich von Peking, in hügeligem Gelände. Die Leute sind sehr nett und zuvorkommend. Nur das Sprechen mit ihnen ist etwas schwierig, es vestehen die wenigsten auch nur ein Wort Englisch...
Nebst dem Training steht auch ein wenig Sightseeing auf dem Programm. Morgen werden wir die verbotene Stadt anschauen gehen, und am Sonntag die Mauer.
Es wird uns also nie langweilig hier!
Ich fuehle mich trotz dem Wettkampf und der Fliegerei gut erholt und bin top motiviert für den Weltcup am Samstag. Er wird ueberigens im Internet live übertragen auf www.triathlon.org. Der Start ist jedoch schon um 9 Uhr morgens, d.h. 3 Uhr morgens in der Schweiz...
   
     
10. September 2005
4. Platz an der WM! Sicherlich ein gutes Resultat, aber eher undankbar. Unter diesen Bedingungen muss ich jedoch mehr als zufrieden sein: Die letzten Tage rebellierte mein Magen und ich konnte kaum Nahrung aufnehmen. Zum Glück aber trafen meine Befürchtungen, dass ich die Distanz nicht werde durchhalten können, nicht ein.
Nach dem Schwimmen bildete sich bald eine grosse Spitzengruppe auf dem Rad.
Der anspruchsvolle Radkurs, welcher sehr viele Kurven hatte, zerrte stark an meinen Kräften. Dazu kam die Hitze, weit ueber 30 Grad und vor allem die hohe Luft Luftfeuchtigkeit. 2 Bidons auf dem Rad reichten dabei nicht aus, ich musste sparsam mit dem Wasser umgehen. Auch beim Laufen hiess es trinken bei jeder Gelegenheit. Trotdem lief ich nach rund 5 Kilometer in den "Hammer", und damit schwanden auch die Medaillenchancen. Ich konnte mich zwar nochmals fangen, aber mehr als der 4. Platz lag nicht drin. Trotzdem bin ich mit dem Resutat zufrieden und freue mich auf das kommende Wochenende, wo ich in Peking an meinem zweiten Weltcup in dieser Saison am Start sein werde
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8. September 2005
Nach einer langen Reise, welche ueber 24 Stunden dauerte, erreichten wir endlich Gamagori, wo die Tri WM stattfindet. Ein Taifoon verhinderte unseren Weiterflug von Toky nach Nagoya, und so mussten wir denn ganzen Weg in der Nacht mit dem Zug zuruecklegen..
Es ist hier in Japan immer noch sommerlich warm, so um die 33 Grad! Was aber mehr zu schaffen macht, ist die hohe Luftfeuchtigkeit...
Gestern konnten wir auch die Wettkampfstrecke ein erstes Mal anschauen. Das Schwimmen findet in einem Motorbotstadion statt, und es werden viele Zuschauer erwartet. Der Radkurs ist extrem kurvig und deshalb anspruchsvoll, das Laufen flach.
Ich fühle mich gut und bin zuversichtlich für Samstag. Mein Start wird Ortszeit um 13.30 Uhr erfolgen, also um 7.30 Uhr am Samstag Morgen in Schweizer Zeit.
Infos und Resultate findet ihr hier oder unter www.trisuisse.ch

Saionara und viele Grüsse in die Schweiz

   
   
30. August 2005
In Genf fanden am vergangenen Sonntag die Schweizermeisterschaften statt. Nach einem für mich ziemlich turbuleten Rennen klassierte ich mich schliesslich auf dem undankbaren 4 Platz. Nach einem schlechten Beginn im Schwimmen, den ich mir eingenlich nicht erklären kann, fand ich auf dem Rad zu einer guten Form zurück und konnte zur Spitze aufschliessen. Leider fehlte mir deshalb beim Laufen ein wenig die Kraft und ich musste nach 5km Sven Riederer und Reto Hug ziehen lassen. Bald schloss auch noch Didier Brocard wieder zu mir auf, den ich trotz einigen Zwischenbeschleunigungen nicht abhängen konnte. Am Ende hatte er ein stärkeres Finish, wohl auch deshalb, weil er sich weigerte, auch nur einen Meter lang Führungsarbeit zu verrichten (um wieder nach vorne zu kommen oder nach hinten abszusicher) und sich nur in meinem Windschatten aufhielt. Mit dem 4 Schlussrang bin ich aber trotzdem zufrieden. Schliesslich werde ich erst in 2 Wochen an der WM in Japan in Topform sein... :-)
     
25. August 2005
Nach einer längeren wettkampffreien Zeit, wo ich mich intensiv auf den letzten und gleichzeitig wichtigsten Teil der Saison vorbereitet habe, geht es am nächsten Wochenende endlich wieder weiter. In Genf findet die Triathlon SM statt, welche gleichzeitig als internationales Rennen ausgetragen wird. Obwohl die Saison schon weit fortgeschritten ist, bin ich immer noch top motiviert und fühle mich gut in Form. Am Sonntag werde ich natürlich voll angreifen... :-) Danach geht es weiter mit der Triathlon WM in Japan am 10 September, eine Woche später findet der Weltcup in Peking statt. Der Abschluss bilden wird die Duathon WM in Australien (Newcastle), bevor dann die wohlverdienten Ferien anstehen werden.
   
   
14. August 2005 Letzte Woche fuhr ich mit meinem Kollegen Ronnie Schildknecht für 3 Tage in die Berge, um mich auf die grossen Saionziele vorzubereiten. Albula, Julier etc standen auf dem Programm. Die Radkette spürten wir schon bald nicht mehr... :-)
   
   


8. August 2005
Am letzen Wochenende bestritt ich in Hamburg meinen ersten Weltcup dieses Jahres. Nachdem ich kurzfristig unerwartet doch noch ins Starfeld gerutscht war am Donnerstag abend, packte ich nach einer harten Trainingswoche mein Bündel, um am Freitag Morgen nach Hamburg zu fliegen. Wahrlich nicht die besten Voraussetzungen... Im Schwimmen verpasste ich um wenige Sekunden die grosse Spitzengruppe mit ca 50 Athleten, und musste deshalb auf dem Rad mit "halben Exoten" rund eine Stunde lang dem Feld hinterherbummeln... Das Rennen war vorbei, noch bevor ich die Laufschuhe angezogen hatte. Aber es war trotzdem eine tolle Erfahrung, und die rund 175`000 Zuschauer (gemäss Veranstalter) sorgten für eine aussergewöhnliche Stimmung.
   
   
26. Juli 2005
Am vergangenen Samstag fand in Schliersee (D) die Elite EM Quali für Lausanne statt. Leider hatte ich ziemliches Pech, da ich auf dem Rad einen platten Reifen einfing, was angesichts des guten Formstandes umso ärgerlicher ist. Nachdem ich nach längerem Suchen endlich noch einen Fahrradmechaniker auf der Radstrecke fand, konnte ich den Wettkampf wenigstens noch beenden, denn im Ziel soll es anscheindend den berühmten Kaiserschmarren geben.
Der Aufwand dafür hat sich gelohnt... :-)
   
   
17. Juli 2005

EUROPAMEISTER! Ruedi holt sich an der Triathlon EM U23 in Sofia (Bulgarien) die Gold-Medaille mit lockeren 30 Sekunden Vorsprung auf den Zweitplatzierten! "Es lief unglaublich super! Einfach unglaublich."

>> FOTOS vom Empfang in der Badi Richterswil

   
     
13. Juni 2005
Erster Triathlon: Diesen Samstag absolvierte ich nach rund 9 Monaten wieder einmal einen Triathlon, den ersten dieses Jahres. Der Auftakt gelang mir trotz gutem Formstand nicht wunschgemäss. Ich erfror beinahe im kalten Murtensee und hatte einen schlechten Start im Schwimmen, sodass das Rennen um die vorderen Ränge bereits gelaufen war. Mit dem sechsten Schlussrang war ich deshalb alles andere als zufrieden, aber schon der nächste Samstag bietet Gelegenheit zur Revanche mit dem Triathlon in Zug. Da kann ich nur hoffen, dass in der kommenden Woche die Sonne die Seetemperaturen noch ein wenig aufwärmt..
   
     
19. Mai 2005 Nach diesem erfolgreichen Saisonstart mit Medaillen an der Duathlon EM und SM werde ich nun eine kurze aktive Pause einschalten, bevor es dann top motiviert weitergeht mit der Vorbereitung auf die Triathlon Saison und meine Hauptziele in diesem Jahr. Die Saison hat erst begonnen...
   
   
15. Mai 2005
Und gleich nochmals olé: Ruedi gewinnt an der der EM in Ungarn die Silbermedaille und holt sich den Duathlon Vize-Europameister-Titel!! >>
   
4. Mai 2005
Der erste Wettkampf der Saison ist bereits Geschichte. Am letzten Wochenende an der Duathlon SM lief es mir schon sehr gut, für dass es erst Anfang Mai ist..
Vor allem im abschliessenden Lauf konnte ich ziemlich Gas geben und dabei sogar Ex-Weltmeister überlaufen! Am Schluss resultierte der Schweizermeister-Titel in der U23 Kategorie und Vize-Schweizermeister-Titel in der Elite!
Nach diesem guten Saisonstart bin ich umso mehr motiviert, meine grossen Ziele in Angriff zu nehmen. Olé! >>
   
   
17. Juli 2005
EUROPAMEISTER! Ruedi holt sich an der Triathlon EM U23 in Sofia (Bulgarien) die Gold-Medaille mit lockeren 30 Sekunden Vorsprung auf den Zweitplatzierten! "Es lief unglaublich super! Einfach unglaublich."
   
   
13. Juni 2005
Erster Triathlon: Diesen Samstag absolvierte ich nach rund 9 Monaten wieder einmal einen Triathlon, den ersten dieses Jahres. Der Auftakt gelang mir trotz gutem Formstand nicht wunschgemäss. Ich erfror beinahe im kalten Murtensee und hatte einen schlechten Start im Schwimmen, sodass das Rennen um die vorderen Ränge bereits gelaufen war. Mit dem sechsten Schlussrang war ich deshalb alles andere als zufrieden, aber schon der nächste Samstag bietet Gelegenheit zur Revanche mit dem Triathlon in Zug. Da kann ich nur hoffen, dass in der kommenden Woche die Sonne die Seetemperaturen noch ein wenig aufwärmt..
   
   
19. Mai 2005
Nach diesem erfolgreichen Saisonstart mit Medaillen an der Duathlon EM und SM werde ich nun eine kurze aktive Pause einschalten, bevor es dann top motiviert weitergeht mit der Vorbereitung auf die Triathlon Saison und meine Hauptziele in diesem Jahr. Die Saison hat erst begonnen...
   
   
15. Mai 2005
Und gleich nochmals olé: Ruedi gewinnt an der der EM in Ungarn die Silbermedaille und holt sich den Duathlon Vize-Europameister-Titel!! >>
   
4. Mai 2005
Der erste Wettkampf der Saison ist bereits Geschichte. Am letzten Wochenende an der Duathlon SM lief es mir schon sehr gut, für dass es erst Anfang Mai ist..
Vor allem im abschliessenden Lauf konnte ich ziemlich Gas geben und dabei sogar Ex-Weltmeister überlaufen! Am Schluss resultierte der Schweizermeister-Titel in der U23 Kategorie und Vize-Schweizermeister-Titel in der Elite!
Nach diesem guten Saisonstart bin ich umso mehr motiviert, meine grossen Ziele in Angriff zu nehmen. Olé! >>
   
   
26. April 2005
Am nächsten Wochenende steht mit der Duathlon SM der erste Wettkampf auf dem Programm. Obwohl dies noch nicht die entscheidende Zeit des Jahres ist und ich mir die Top Form noch etwas aufspare :-), hoffe ich, bereits jetzt an meine letztjährigen Resultate anknüpfen zu können.
   
   
15. April 2005
Mittlerweile läuft wieder das gewohnte Programm: Training - Uni - Training - Essen -... Obwohl dies nicht immer einfach ist, vor allem ziemlich kräftezerrend, freue ich mich, wieder mal meine Uni Kollegen zu sehen. Der eine oder andere Kaffee mit ihnen hilft auch, die Müdigkeit etwas zu umgehen
   
   
11. April 2005
Das erste Bahntraining in diesem Jahr! Zusammen mit Sven Riederer absolvierte ich die ersten Runden auf dem Sihlhölzli. Ich war überrascht, wie gut es bereits lief...
   
   
5. April 2005
heute durfte ich meine neue Univega Rennmaschine bei Rad`n`Roll in Samstagern in Empfang nehmen. Knapp sieben Kilo wiegt sie, und so darf ich auch bergauf die Bremsen nicht loslassen.. die Konkurrenz sei gewarnt :-)
   
   
23. März – 2. April 2005
Ruedi im Trainingslager auf Mallorca mit der Nationalmannschaft. Auf dem Programm stehen lange Velo-Trainings und erste harte Laufeinheiten als Vorbereitung zum bevorstehenden Saisonauftakt
   
 

 

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