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2011* Starke Leistung im Sprintrennen

Ruedi in der Wechselzone

Das Einzelrennen am Wochenende über die halbolympische Distanz begann hektisch wie erwartet. Während des 750m Schwimmens wollte keiner auch nur einen Meter Platz verschenken und auf keinen Fall den entscheidenden Abgang beim Schwimmen verpassen. Nach einem solchen sah es dann jedoch lange Zeit aus, da die besten 15 Schwimmer, inklusive drei Schweizern, ihren Vorsprung auf dem Rad konstant vergrössern konnten. Dahinter wurde die Verfolgergruppe immer grösser, in welcher ich mich in prominenter Begleitung vieler der stärksten Athleten befand. Als nur noch 10km blieben, um die vorentscheidenden 20 Sekunden Rückstand aufzuholen, setzte ich alles auf eine Karte und attackierte im Anstieg, um letztlich als einziger in die Spitzengruppe nach vorne fahren zu können. Leider begannen sie nun auch hier, einander anzuschauen anstatt zügig weiter zu fahren, weshalb der Vorsprung zunehmends abnahm. Eine Runde später forcierte ich im Anstieg wiederum das Tempo, um die Gruppe aufzurütteln und den drohenden Zusammenschluss zu verhindern. Nicht zuletzt jedoch auch in der Hoffnung, einer der starken Athleten wie Brownlee möge wie in den letzten WM Rennen wiederum die vorentscheidende Radattacke starten. Diesmal kam es leider nicht so weit und alleine vorauszufahren schien mir dann doch etwas zu riskant. Auch die Gruppe von hinten konnte aufliessen, so dass wiederum das Laufen über die ersten 50 Positionen entscheiden musste. Beim Laufen hiess es dann einfach voll durchziehen und auf die Zähne beissen. Ich konnte auch hier nochmals eine gute Leistung abrufen und kam als 16. ins Ziel, als zweibester Schweizer knapp hinter Sven Riederer.

Meine Leistung war insgesamt sicherlich sehr gut, aber ich ärgerte mich etwas, dass mein Radeffort durch den Zusammenschluss der Gruppen seine Wirkung verlor. Auf der anderen Seite fehlten weniger als 10 Sekunden auf eine Top 10 Klassierung … Überrascht hat mir vor allem auch, dass ich diese Leistung über die Sprintdistanz zeigen konnte, welche eigentlich nicht meinen Stärken entspricht. Umso zuversichtlicher blicke ich dem Saisonabschluss in Peking entgegen, wo in gut 2.5 Wochen das Finalrennen der WM Serie stattfinden wird.

Danke für's Daumendrücken,
euer Ruedi

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2011* Team WM Sprint
Sprint- und Teamweltmeisterschaften in Lausanne