Nach intensiven Vorbereitungswochen ging es vergangenen Sonntag in Athlone/Irland endlich um die Wurst. Ich war gespannt, wie ich meine gute Trainingsform im Wettkampf würde umsetzen können.
Der Auftakt ging gründlich daneben, und ehe ich die Orientierung fand nach dem Start befand ich mich bereits am Ende des Feldes und hatte die ersten Schläge eingesteckt. Aber das war ja erst die erste Runde… anschliessend war ich nur noch am Überholen und konnte mich nach einem schnellen Wechsel aufs Rad und fliegenden ersten Kilometern auf dem Rad in die Hauptgruppe zurückkämpfen. Bei starken Windböen versuchte ich dort so gut als möglich Kräfte für die abschliessenden 10km zu sparen, welche unsere Gruppe mit gut 40 Konkurrenten gleichzeitig in Angriff nahm, während sich vorne 5 Athleten über eine Minute vom Feld hatten absetzen können. Nach extrem schnellen ersten Kilometern fand ich dann einen guten Laufrhythmus in der Gruppe, die jedoch plötzlich auseinanderriss. Ehe ich mir der Situation bewusst war, befand ich mich im hinteren Teil und musste fortan bis ins Ziel alleine das Tempo im Wind bestimmen, was sehr hart war. Mit dem 20. Schlussrang in diesem hochkarätigen Feld bin ich nicht unzufrieden, aber im Idealfall wären sicherlich noch einige Positionen weiter vorne möglich gewesen.
Bereits kommenden Samstag geht es nun in Holten/NED weiter mit dem nächsten Weltcup. Jetzt geht es also einzig darum, mich gut und schnell zu erholen, um dann möglichst nochmals einen Zacken zulegen zu können. Die Regi Shakes sind also schon kühlgestellt.. ;-)
Euer Ruedi
